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Chania - Agia Marina / Westkreta


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Ausflüge
 
 
Da die Anlage nur rund 1 km vom nächsten Anschluss an die Nationalstraße entfernt liegt, öffnet sich von hier der ganze Westen ▶ Kretas zur Erkundung.

 
Georgioupolis
ist ein ehemaliges Fischerdorf am westlichen Ende der Bucht von Rethymnon. Um das alte Dorfzentrum herum haben sich Apartmenthäuser und Hotels jeder Art und Größe angesiedelt, und der alte Fischereihafen wurde zu einem kleinen Jachthafen ausgebaut.
 
Das Wahrzeichen von Georgioupolis ist eine winzige weiße Kapelle am äußeren Ende der Hafenmole.

Im Zentrum und am Hafen gibt es eine Reihe gemütlicher Cafes und Restaurants. Das ursprüngliche mediterrane Ambiente des Ortes ist auch heute noch spürbar.

Im Lauf der Jahrtausende haben Wind und Strömung hier einen kilometerlangen Sandstrand geschaffen, der sich im Wasser sehr weit fortsetzt. Er ist deshalb auch für kleine Kinder gut geeignet.
 
distance Georgioupolis: Ein Fischerboot verlässt den Hafen
Die Bucht entlang in östlicher Richtung sind einige größere Hotelanlagen entstanden, an deren Stränden alle Arten von Wassersport angeboten werden.
 
Straßen-Entfernung: 41 km *)
 
Die Schlucht von Samaria
beginnt am Südende der Hochebene von Omalos in den Weißen Bergen ("Lefka Ori"), rund 42 km südlich der Stadt Chania.
 
distance Sfakia: Aradena-Schlucht / Südausgang
Der Eingang liegt 1.127 Meter über dem Meer und wird die Holztreppe ("Xyloskalo") genannt. Er wird vom 2.080 Meter hohen Gingilos überragt, der als Kretas schönster Berg gilt.

Ein Pfad führt die 16 km lange Schlucht hinunter durch das größte Naturschutzgebiet der Insel.

Er passiert das verlassene Dorf Samaria und am südlichen Ausgang der Schlucht die Eiserne Pforte ("Sideroportes"), wo die Felswände einen nur 2 Meter breiten Korridor bilden.
 
Weitere 2 km südlich liegt das alte Fischerdorf Agia Roumeli. Dort kann man am Strand der antiken Stadt Tarra im Libyschen Meer baden oder sich in einer der Tavernen ausruhen, während man auf die Fähre wartet, die Paläochora und Sougia mit Chora Sfakion verbindet.
 
Straßen-Entfernung: 44 km *)
 
Kournas
ist ein malerisches, etwas verschlafenes Dorf oberhalb der westlichen Bucht von Rethymnon, knapp 7 km südöstlich von Georgioupolis.
 
Bekannt ist es vor allem wegen des Kournas-Sees, der 2 km unterhalb des Dorfes liegt und als einziger Süßwasser-See Kretas gilt. Jedenfalls als der einzige "echte", weil er natürlichen Ursprungs und ganzjährig mit Wasser gefüllt ist.

Die Hauptquelle des Sees liegt nahe dem südlichen Ufer tief unter Wasser. Am nördlichen Ufer gibt es einige Tavernen und eine Tretboot-Vermietung.

Und natürlich kann man im Kournas-See schwimmen: ohne Chlor, und ohne Salz.
 
distance Kournas-See: Südliche Quelle
Straßen-Entfernung: 45 km *)
 
Falassarna
ist der Name einer antiken Siedlung am Kap Koutri an der Westküste Kretas, am Südende der großen Halbinsel Gramvoussa und am Nordende der Livadi-Bucht.

Heute bezeichnet der Name den 3 km langen Sandstrand der Livadi-Bucht.
 
distance Falassarna: Am Strand
Der Wind vom Meer hat ihn aus feinem Sandstein geformt, und an einigen Stellen kann man noch die bizarren Überreste dieser Sandstein-Felsen finden.

Die Anfahrt ist auf den letzten Kilometern etwas mühsam. Man durchquert zunächst Kastelli Kissamos und fährt an beiden Häfen vorbei, bis die Welt zu Ende zu sein scheint.

Dann hält man sich links, bis man nach Platanos kommt, und dort sucht man sich einen der Wegweiser nach Falassarna, die teilweise zwischen hohem Gras am Straßenrand versteckt sind.
 
Der Weg lohnt sich, denn oberhalb der Bucht öffnet sich ein einmaliger Ausblick auf das Meer und die umliegenden Berge. Und der Strand gilt ohnehin als einer der besten der Insel.
 
Straßen-Entfernung: 47 km *)
 
Argiroupolis
steht auf dem Gelände der antiken Stadt Lappa, oberhalb der westlichen Bucht von Rethymnon 9 km südlich der Küste.
 
Am unteren Dorfrand gibt es eine Quelle mit malerischen Wasserfällen, aus der die 23 km entfernte Stadt Rethymnon ihr Trinkwasser bezieht.

Das Dorf ist ein beliebtes Ausflugsziel mit urtypischen Tavernen (eine davon mit eigener Forellen-Zucht), traditionellen Kafenions und Bars, einem kleinen Museum und einer faszinierenden Aussicht auf die friedliche Umgebung, die Weißen Berge und das Ägäische Meer.

Die Ausgrabungsstätte Lappa liegt gleich nebenan.
 
distance Argiroupolis: Bei den Quellen
Straßen-Entfernung: 56 km *)
 
Rethymnon
an der Nordküste Kretas ist die Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks.
 
distance Rethymnon: Die Fortezza im Abendlicht
Sie gilt als das kulturelle Zentrum der Insel und beherbergt u.a. mehrere Museen sowie die Philosophische Fakultät der Universität von Kreta.

Das Wahrzeichen von Rethymnon ist die Fortezza, eine Zitadelle aus der venezianischen Zeit, die auf einem vorgelagerten Felsen an der Bucht steht.

Landeinwärts schließt sich die venezianische Altstadt an, in deren verwinkelten Gassen es eine Unzahl von kleinen Geschäften, Kunsthandwerk-Werkstätten, gemütlichen Bars und Restaurants mit sehr abwechslungsreicher Küche gibt.
 
Gleich unterhalb der Zitadelle liegt der malerische venezianische Hafen, den die Molen des neuen Fährhafens umschließen.

Dort findet jeden Donnerstag auch der legendäre Rethimniotische Wochenmarkt statt.

Seinen Standort hat er in den Jahren zuvor mehrfach gewechselt, aber dem farbenprächtigen Treiben hat das keinen Abbruch getan.
 
distance Sonnenuntergang: Hafen von Rethymnon und Kap Drapanon
Straßen-Entfernung: 64 km *)
 
Elafonissi
bedeutet "Hirsch-Insel". Hirsche gibt es auf Kreta schon lange nicht mehr, aber die kleine Insel an der südwestlichen Ecke der großen Insel existiert noch.
 
distance Elafonissi: Blick vom Felsen über die südliche Bucht
Ein Riff aus roten Korallen verbindet die beiden Inseln, während die benachbarte Küstenlinie aus feinem weißen Sand besteht.

Der Wind und die Wellen transportieren im Frühjahr Mengen dieses Sandes auf das Riff, und im Spätsommer kann man bei Ebbe trockenen Fußes von der einen Insel zur anderen spazieren.

Im Winter säubert der Sturm dann die Kanten des Riffs wieder vom Sand und ermöglicht es den Korallen, bis zum nächsten Frühjahr weiter zu wachsen.
 
Das Riff mit seinen rosa Rändern, die benachbarten weißen Strände und das blaue Meer drum herum bilden schon beinahe ein Südsee-Paradies. Nur die Palmen fehlen, statt dessen gibt es schattige Pinien.
 
Straßen-Entfernung: 70 km *)
 
Chora Sfakion
wirkt auf den ersten Blick wie ein verschlafenes Südküsten-Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben ist.
 
Das ändert sich jedoch 2-mal am Tag, wenn die Fähre von Paläochora über Sougia und Agia Roumeli hier eintrifft.

Dann kann man erleben, wie die Infrastruktur Kretas während der Minoischen Zeit funktioniert hat, als es noch keine Landstraßen gab: Überall um die Insel herum waren ständig Schiffe unterwegs, die die vielen Hafenstädtchen miteinander verbanden.

Zwischendurch kann man am Hafen gemütlich in einer Taverne sitzen und zusehen, wie die auf die Fähre wartenden Fahrzeuge sich versammeln.
 
distance Sfakia: Hafen von Chora Sfakion
Oder man nutzt die Zeit für einen Abstecher, z.B. via Anopoli nach Aradena mit seiner berühmten Talbrücke, oder die unzähligen Serpentinen hinauf nach Imbros, das für seine Käsepfannkuchen mit Thymian-Honig nicht weniger berühmt ist.
 
Straßen-Entfernung: 75 km *)
 
Das Tal von Amari
ist einer der landschaftlich schönsten Zugänge zu Kretas zentralem Gebirgsmassiv.
 
distance Amari-Tal: Blick von Meronas auf das Ida-Gebirge
Es erstreckt sich von Prasses (10 km von Rethymnon an der Nordküste) in südöstlicher Richtung bis Adopoulou (10 km von Agia Galini an der Südküste).

Dabei führt es zwischen den Dörfern Visari und Kouroutes in nur 7 km Entfernung (Luftlinie) an den 5 höchsten Gipfeln des Ida-Massivs vorbei:

Stolistra / 2.325 m, Timios Stavros / 2.456 m, Angathias / 2.424 m, Vouloumenou / 2.267 m und Koussakas / 2.209 m.
 
Auf Neugriechisch wird das Ida-Gebirge auch "Psiloritis" genannt, was soviel wie "der Lange" bedeutet.
 
Straßen-Entfernung: 103 km *)
 
Plakias
ist ein altes Fischerdorf an der Südküste des Bezirks Rethymnon.
 
Unter Individualtouristen ist Plakias schon einige Zeit bekannt, aber vom Massentourismus bisher noch einigermaßen verschont geblieben.

Um den Hafen herum und weiter entlang des langen Sandstrandes, der in östlicher Richtung die Bucht säumt, gibt es eine Reihe kleinerer Hotels und Apartmenthäuser.

Direkt an der Strandstraße gibt es Restaurants und Tavernen, Kafenions, kleine Supermärkte und einige andere Geschäfte.
 
distance Plakias: Mittlerer Strand
Rund 1.500 m westlich vom Dorfzentrum liegt die kleine Bucht von Souda mit ihrem ebenso kleinen Sandstrand.
 
Straßen-Entfernung: 110 km *)
 
Anogia
ist eines der am höchsten gelegenen Bergdörfer Kretas, und zudem das größte.
 
distance Anogia: Delina-Hotel und Ida-Gebirge
Die Bewohner Anogias hatten schon immer in Sachen Musik einen hervorragenden Ruf und sind auf ganz Kreta berühmt für ihre ausgezeichneten Tänzer und Volksmusikanten.

Einige der besten Musikerfamilien der Insel stammen von hier (Xylouris, Skoulas).

Die Perle des Dorfes ist ein kleines privates Museum, in dem die schönsten Objekte des Malers und Bildhauers Alkibiades Skoulas ausgestellt sind. Im hohen Alter begann er, seine Lebenserinnerungen zu malen.
 
Als Zentrum für Schaf- und Ziegenzucht ist Anogia außerdem für seine schönen Webarbeiten bekannt.
 
Straßen-Entfernung: 118 km *)
 
*) Alle Angaben beziehen sich auf die kürzeste Straßen-Entfernung von den Perla-Apartments
 

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